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Erik  Lasse Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Steuertipps beim Grundstückskauf

unser Steuertipp für Juni

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  1. Käufer sollten den einheitlichen Kaufpreis im Notarvertrag aufteilen. Die Aufteilung sollte den Boden- bzw. Gebäudewert extra ausweisen, weil bei einer Vermietung der Gebäudewert die Bemessungsgrundlage für die Abschreibung und die anschaffungsnahen Aufwendungen sind. Anschaffungsnahe Aufwendungen sind eigentlich sofort abziehbare Renovierungskosten. Wenn Sie jedoch innerhalb von 3 Jahren 15% der Gebäudeanschaffungskosten übersteigen, werden sie wie Anschaffungskosten berücksichtigt. Diese Summen werden als Abschreibungen (AfA Absetzung für Abnutzung) auf 40 bzw. 50 Jahre verteilt. Der Bodenwert laut Kaufvertrag sollte sich am Bodenrichtwert orientieren. Ein niedriger Wert ist vorteilhaft, wenn er jedoch zu vorteilhaft (unrealistisch) ist, muss das Finanzamt die vorgenommene Aufteilung nicht berücksichtigen. Und legt eine eigene, ungünstigere Aufteilung zu Grunde.
     
  2. Erworbene bewegliche Wirtschaftsgüter (z.B. Küche, Einbaumöbel, u.U. Sauna, Gartenhaus) unterliegen nicht der Grunderwerbsteuer und sollten deshalb im Kaufvertrag mit einem realistischen Wert angegeben werden. Soweit solche Bestandteile ca. 15 % des Kaufpreises ausmachen, ist damit zu rechnen, dass vom Finanzamt dazu Nachweise (z.B. Kaufbelege) angefordert werden.
     
  3. Bei Kauf von Eigentumswohnungen oder Teileigentum sollte der aktuelle Stand der übernommenen Instandhaltungsrücklage fixiert werden. Dieser Betrag unterliegt ebenfalls nicht der Grunderwerbsteuer.

 

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